Westküste
Die Westküste zeichnet sich durch eine Anreihung von Nationalparks mit bewaldeten Küstenkordilleren und weissen Sandstränden aus.
Die Fahrt von Caracas nach Choroní führt durch den ältesten Nationalpark Venezuelas, dem Henri Pittier Nationalpark. Am Fusse des Henri Pittier Nationalparks befinden sich Choroní und Puerto Colombia.
Das kleine Dorf Choroní ist eines der ältesten und schönsten Kolonialdörfer und charakteristisch für seine bunten Häuser, die Holzfenster und schmale Straßen.
Nur 2 km entfernt befindet sich das kleine Fischerdorf Puerto Colombia. Hier gibt es einige Fischrestaurants und eine kleine Promenade, wo sich die Dorfbewohner abends treffen, um zu den karibischen Rhythmen der Trommeln zu tanzen.
Nur wenige Minuten von Puerto Colombia entfernt befindet sich der wunderschöne Palmenstrand Playa Grande. Klares Wasser und Wellen laden zu einem erfrischenden Bad ein.
Puerto Cabello: Ca. 200 km westlich von Caracas liegt die Stadt Puerto Cabello, umgeben vom Nationalpark San Esteban. Der Nationalpark San Esteban besteht aus dem Gebirgszug im Hintergrund Puerto Cabellos, sowie der vorgelagerten kleinen Inselgruppe, welche mit dem Boot innerhalb von 30 Minuten bequem zu erreichen ist. Die Inseln sind reich an Korallen und Fischen, für Taucher ein wahres Paradies. Das Wasser ist ruhig und eignet sich sehr gut zum baden.
Das historische Zentrum der Hafenstadt hat einen gut erhaltenen Altstadtkern mit pastellfarben gestrichenen Kolonialhäuschen, welche mit überhängenden, dunklen Holzbalkonen verziert sind. Die mit Palmen geschmückte Uferpromenade begrenzt sie zum Meer hin. Am Wochenende gibt es hier verschieden Verkaufsstände. Im Zentrum befindet sich ebenfalls die Marina, von hier aus werden Schnorchel- und Tauchertouren sowie Badetouren zu der vorgelagerten Insel Isla Larga durchgeführt.
Morrocoy: Klares, türkisblaues Wasser, wunderschöne tropische Inseln und ausgedehnte Korallenriffe zeichnen den Morrocoy Nationalpark aus.
Der grösste Teil des über 300 qkm grossen Nationalparks befindet sich im Karibischen Meer, vorwiegend Inseln mit weissen Stränden, ausgedehnten Korallenriffen und traumhaften Buchten.
Der Nationalpark ist Heimat für eine vielfältige Unterwasserwelt, Flamingos und Pelikane.
Ein exzellentes Gebiet zum Schnorcheln, Tauchen oder um ganz einfach das Strandleben zu geniessen.
Mit einem Fischerboot als Tagesausflug von Tucacas oder Chichiriviche aus, kann man sich auf eine der unbewohnten Inseln bringen lassen und die karibische Sonne geniessen.
Die Sanddünen von Coro: Die Halbinsel Paraguaná, im Nordwesten gelegen und die grösste Halbinsel Venezuelas, ist von einer kargen Wüstenvegetation (mehrere Distelarten, Dickblattgewächse, Kakteen und Dornensträucher) überzogen. Lediglich im regenreicheren Norden der Halbinsel können sich üppigere Vegetationsarten entwickeln. Paraguaná wird mit dem Festland durch einen ca. 5 km schmalen Landstreifen verbunden, dem Istmo de los Médanos.
Dieses Gebiet sowie ein Teil der Küste Coros wurden 1974 zum Nationalpark erklärt und ein Besuch ist vor allem wegen der bizarren Schönheit der bis zu 20 m hohen Wanderdünen lohnenswert. Diese Sanddünen, die Médanos de Coro, verändern während ihrer Wanderungen ständig ihre Form.
Das Dünengebiet ist nicht sehr ausgedehnt, ca. 5 bis 10 km. Diese aussergewöhnliche Landschaft Venezuelas ist der afrikanischen Wüste nicht unähnlich und bei Wanderungen kann man leicht den Eindruck gewinnen, sich in einer weitläufigen Wüstenregion zu befinden.













